Artist:
SCREAM SILENCE
Album: APATHOLOGY
Presse –Information
Nicht vielen Bands gelingt es, ihr Können in ihrer gesamten musikalischen Biografie permanent zu steigern, um ihrer wachsenden Fangemeinde ein weiteres Meisterwerk zu präsentieren, in der diese Weiterentwicklung in jeder einzelnen Note des neuen Albums hörbar, bisweilen sogar spürbar wird.
2007 hatten SCREAM SILENCE in Ihrer 9-jährigen Bandgeschichte bereits beachtliche sechs Alben erschaffen, jedes für sich ein Unikum und doch jedes gereifter als der Vorgänger. Und so ist es tatsächlich kaum verwunderlich, dass trotz katastrophal rezessiver Zeiten in der Musikbranche das letzte Werk „APHELIA“ seine Verkaufszahlen mal eben verdoppelte.
Nachdem
es nach einer ernsthaften Stimmerkrankung von Sänger Hardy Fieting Anfang
des Jahres noch fast aussichtslos schien, legen die Berliner nun 18 Monate später
zu ihrem
10-Jahres Jubiläum mit „APATHOLOGY“ bereits Ihr siebentes Werk
vor. Und was für eins…..
„APATHOLOGY“ – vom Titel her wieder ein mehr als mehrdeutiges Wortspiel von der „Lehre der Gleichgültigkeit“ - ist ein zuweilen äußerst ungewöhnliches Konzeptalbum, und entführt den Hörer in eine scheinbar fast greifbare und dennoch surreale und manchmal verstörende Welt von nahezu beklemmender Schönheit. Das perfekte Album für die dunkleren Tage des ausgehenden Jahres.
SCREAM SILENCE haben bei der Arbeit am neuen Album bewusst auf darauf verzichtet, sich selbst musikalische Grenzen zu setzen. Und so ist APATHOLOGY vom Einfluss kreativer progressiver Elemente, der auch schon beim Vorgängeralbum „APHELIA“ spürbar wurde, noch deutlicher geprägt. Und obwohl sich die Band weiterhin dem Genre Gothic Rock verbunden fühlt, trifft die in den letzten Jahren häufig gebrauchte Definition des Depressive Rock, dem auch Bands wie Anathema, Katatonia, Amorphis oder die deutschen End Of Green zugeordnet werden, und mit denen SCREAM SILENCE schon in der Vergangenheit immer öfter in Verbindung gebracht wurden, besonders auf dieses neue Werk zu. Trotzdem schaffen es SCREAM SILENCE auch auf „APATHOLOGY“ wieder, ihren Songs die einzigartige Melodiösität und ungespielte Leidenschaft einzuhauchen, für die sie von ihren Fans so verehrt werden.
Man hört dem Album die selten übliche, für SCREAM SILENCE jedoch nicht ungewöhnliche Produktionsdauer von mehr als 10 Monaten permanentem Studioaufenthalts durchaus an. SCREAM SILENCE zelebrieren hier eine nahezu unnachahmlich dichte, düstere Atmosphäre mit bisher selten zu hörender Vielschichtigkeit und - vor allem auch Vielseitigkeit. Kein Song gleicht dem anderen auch nur annähernd, und ist in sich ein musikalisches Unikum.
Die filigranen Gitarrenlinien – oft bis zu sieben verschiedene - scheinen besonders in den ruhigeren Stücken Downfallen oder dem depressionsgeladenen The Antagonist fast mit Fietings Keyboard- und Streicher-Arrangements zu tanzen. Und verwandeln sich scheinbar spielerisch in hämmernde Gitarrenwände wenn SCREAM SILENCE beim schnellsten Song der Bandgeschichte Their Bleakest Sun, dem eingängigen Killing Essay oder dem absolut hitverdächtigen Counterfeit ihre Wurzeln aus dem klassischen Gothic Rock in der der Band typischen Art und Weise interpretieren.
Besonders bei den sowohl rhythmisch als auch atmosphärisch ungewöhnlichen Songs wie dem psychotischen Opener The Faint, dem erdrückenden Apathy, dem selbst für SCREAM SILENCE äußerst düsteren Athanasia oder der einzigartigen Hymne This Is What We Left Behind stellen die Berliner ihre musikalische Bandbreite besonders eindrucksvoll unter Beweis. Mehrmaliges Hören ist hier absolute Pflicht, da sich diese erst dann voll und ganz erschließen.
Das abschließende 9-minütige Euphoria beschreibt in schier unglaublicher Lethargie den phänomenalen, grandiosen - allerletzten Moment.
Inhaltlich
haben Hardy Fieting und Robert Klausch wieder intensiv zusammen gearbeitet und
gemeinsam eine Welt erschaffen, wie sie düsterer und hoffnungsloser nicht
sein könnte.
Den Protagonisten der Songs auf Apathology ist die sie umgebende Welt so unerträglich
geworden, das sie sie einfach irgendwann vollständig ausblenden, sich in
sich selbst zurückziehen, in seelische Apathie fallen. Diese erstarrte
Gefühlskälte wird beim Hören des gesamten Albums spürbar,
und SCREAM SILENCE versuchen in nahezu jedem Song aus verschiedenen Blickwinkeln
hinter die verschlossenen Türen zu blicken und Bilder vom Innern dieses
Seelenkäfigs zu erschaffen.
SCREAM SILENCE sind zweifelsfrei auf dem vorläufigen Zenit ihrer Kreativität angekommen und zeigen auf „APATHOLOGY“ eindrucksvoll, wie moderner Dark Rock klingen kann….und klingen sollte - ohne übertriebenen Pathos, stattdessen mit dem Gespür für den perfekten Song voller Authentizität.
Bereits vor einigen Jahren konnte man in einer SCREAM SILENCE Review lesen: „In Sachen Emotionalität der Musik würde ich SCREAM SILENCE mittlerweile sogar auf eine Stufe mit Bands wie ANATHEMA oder OPETH stellen.“ (Quelle powermetal.de)
Und auch 2008 bestätigen SCREAM SILENCE überzeugend, dass sie sicher
zu den wenigen Ausnahmebands der ausgehenden Dekade gehören, die es auf
jedem Album erneut schaffen, sich neu zu entdecken.
Bandmember:
Hardy Fieting
– vocals
Robert Klausch – guitar
Rene Gödde – guitar
Hagen Schneevoigt – bass
Heiko Wolf – drums
Tracklist:
01 – The Faint
02 – Counterfeit
03 – Apathy
04 – Above And
Within
05 – Downfallen
06 – Their Bleakest
Sun
07 – Athanasia
08 – And This
Is What We Left Behind
09 – Killing
Essay
10 – The Antagonist
11 – Euphoria
Press Release Information
Not many bands succeed in permanently increasing their abilities during their musical career to present another masterpiece to their growing fan community in which this development can be heard or even felt in every single note.
In 2007 SCREAM SILENCE could look back onto formidable six releases during their nine-year band history. Every one unique and more mature than the one before. Therefore it’s not necessarily a surprise that their latest work „APHELIA“ easily doubled the number of sold copies compared to its predecessor.
While singer Hardy Fieting suffered from a serious vocal disease at the beginning of the year it seemed almost impossible to finish the new album. Still they now present 18 months after „APHELIA“ and right on time for their 10-year anniversary with „APATHOLOLGY“ their seventh release. And what an album that is….
„APATHOLOGY“ – another self created wordplay meaning the „science of apathy“ - is an at times very unusual concept album. Like made for the darker days of the waning year it leads the listener into an almost tangible but still surreal and sometimes unsettling world of nearly oppressive beauty.
Intentionally SCREAM SILENCE abstained from setting themselves musical borders of any kind. Therefore “APATHOLOGY” is much more affected by progressive elements than “APHELIA” was. And although the band still feels close to the genre gothic rock the during the last years often used definition of depressive rock – associated with bands like anathema, Katatonia or the german End of Green with whom Scream Silence has been compared to in the past – suits ”APATHOLOGY” much better. Still Scream Silence managed to create songs with such unique melodiousness and authentic passion for which the fans will love them and have loved them ever since.
You can basically hear the 10 month studio work which is quite unusual long although not for SCREAM SILENCE. They celebrate an almost matchless dense, dreary atmosphere with an until now scarcely heard complexity and foremost variety. Every single song is unique and doesn’t resemble any of the others not even the least.
The fragile guitar lines especially at the slower pieces like Downfallen or the depressive The Antagonist seem to dance with Fieting’s keyboard- and strings arrangements. Almost playfully they develop into hammering guitar walls when SCREAM SILENCE interpret in their own typical way the fastest song in band history Their Bleakest Sun, the catchy Killing Essay or the potential hit Counterfeit.
Particularly with rhythmic as well as atmospheric unusual songs like the psychotic opener The Faint, the oppressive Apathy, the even for SCREAM SILENCE exceedingly dreary Athanasia or the inimitable hymn This Is What We Left Behind the band proves its impressive musical bandwidth that only repeated listening fully reveals.
The closing 9-minute Euphoria describes in sheer unbelievable lethargy the phenomenal very last moment of life.
As regards
content Hardy Fieting and Robert Klausch worked intensively together and built
a world that could not be more gloomy and hopeless.
The surrounding world is for the protagonists on “APATHOLOGY” so
unbearable that they sometime fade it out completely, withdraw from it and fall
into mental apathy. This paralyzed callousness can be felt throughout the whole
album and SCREAM SILENCE try to look behind those closed doors from different
perspectives to create images of the interior of this soulcage.
SCREAM SILENCE arrived without doubt on their creative zenith and impressively show on “APATHOLOGY” how modern dark rock can sound… and should sound: without exaggerated pathos instead of that with the feeling for the perfect song full of authenticity.
Already some years ago in a review could be read: “In terms of the emotionality of the music I would put SCREAM SILENCE onto one level with bands like ANATHEMA or OPETH.” (source powermetal.de)
And also
in 2008 SCREAM SILENCE confirm that they belong to the few outstanding bands
of the waning decade that manage to discover themselves again with every new
album.